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Die erste Woche Nexus 7

Nexus 7 - Pressebild von Google
Nexus 7 – Pressebild von Google

Nachdem ich ca. 2 Jahre im Besitz eines iPads war, habe ich mich nun für ein Google Nexus 7 (2013) entschieden. Das iPad wurde mir irgendwann fürs Pendeln zu gross und ich wollte mal ein 7 Zoll Tablet testen. Wichtig war mir ein hochauflösendes Display (bei Apple: Retina Display) und daher habe ich bis zur Präsentation des neuen iPad Minis gewartet. Nun, das neue iPad Mini sieht sehr solide aus, ist mir jedoch einfach zu teuer gewesen und das Nexus 7 war die perfekte Alternative die fast halb so teuer war.

Der Umstieg auf Android

Trotz zwei Jahren nur iOS (iPhone und iPad) habe ich mich sehr schnell an das Android System gewöhnt. Der Store mit den Apps (Play-Store) beinhaltet tonnenweise Apps. Die allermeisten die ich oft brauche sind auch da vorhanden. Dies sind:

  • Evernote
  • Readability
  • Facebook
  • Spotify
  • Wunderlist
  • Kindle
  • Dropbox

Natürlich sind auch alle Google-Apps vorinstalliert was für mich als Google Nutzer sehr praktisch ist.

Dies ist ja alles schön und gut, das Problem ist aber, dass die allermeisten Apps nicht fürs Tablet optimiert sind. Die meisten Apps sind Smartphone Apps, die auseinandergezogen werden. Wie dies aussieht zeigt die NZZ-App sehr gut.

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Screenshot der NZZ-Android App

Was ebenfalls fehlt sind die wirklich guten Indie-Apps die es für’s iPad gibt. Als aller erstes fallen mir da Reeder und Tweetbot ein, die einfach unschlagbar gut auf dem iPad und auf Android nicht verfügbar sind.

Was dafür enorm praktisch ist, sind die Widgets die auf dem Home-Screen abgelegt werden können und ein Öffnen der jeweiligen App oft erübrigen, weil die erwünschten Informationen direkt angezeigt werden.

Soviel zum Android-System, nun noch zum Gerät.

Das Gerät

Wie bereits gesagt bin ich von einem iPad auf das Nexus 7 umgestiegen. Das iPad war aus Alu, das Nexus aus Plastik. Trotzdem fühlt es sich sehr gut an und wirkt auch sehr stabil. Es ist definitiv viel leichter als das iPad und mit seinen 290 Gramm sehr angenehm mit einer Hand zu halten. Das Design ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde es ganz ok.

Der Akku hält locker einen ganzen Tag und ist somit wie erwartet.

Der Bildschirm

Das Display des Nexus 7 hat eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln und ist somit praktisch im Bezug auf die Auflösung gleichzusetzen mit dem neuen Retina Display des iPad mini. Pixel sind keine zu erkennen und zum Lesen oder hoch aufgelöste Filme schauen ist das Display einfach genial. Der Unterschied liegt im Seitenverhältnis. Das Display des Nexus 7 hat ein Seitenverhältnis von 16:10 während das iPad mini das Verhältnis 4:3 pflegt. Das breite Nexus ist anfangs gewöhnungsbedürftig, allerdings ist es zum Filme schauen sehr gut, und zum Lesen auch (wenn man es wie ein Buch hält). Einzig zum im Internet surfen ist es teilweise nervig, weil die Tastatur den halben Bildschirm verdeckt, aber auch daran gewöhnt man sich.

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Der Preis

Nun zum eigentlichen Argument, was mich zum Kauf des Nexus 7 bewogen hat. Das neue iPad mini mit Retina Display kostet mit 32GB Speicher rund 550 Franken (Apple Store). Das Nexus Tablet mit dem gleichen Speicher 300 Franken (digitec.ch). Dies ist schon fast der doppelte Preis. Ich war nicht bereit für ein Aluminiumgehäuse und einige bessere Apps 250 Franken zusätzlich zu Bezahlen und bereue es bis jetzt nicht.

Fazit

Ich bin sehr zufrieden mit dem Nexus 7. Insbesondere das tolle Display und das leichte Gewicht im Verhältnis zum Preis hat mich sehr überzeugt. Zudem finde ich sehr spannend das Android System auszuprobieren und zu entdecken. Leider fehlen noch wirklich gute und tabletoptimierte Apps, aber dies ist hoffentlich eine Frage der Zeit.

Jonathan ist der Gastgeber dieses kleinen Blogs. Er hat Wirtschaft an der Uni Basel studiert und bloggt hier über Dinge, die er interessant findet. Er arbeitet ausserdem bei Radio SRF für das Regionaljournal Basel.

  1. Pingback: Die NZZ als ePaper auf dem Android Tablet angetestet | Jonock's Blog

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