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Beme – Die eigene Perspektive teilen

Snapchat, Instagram, Jodel, Ello, YikYak und nicht zuletzt Twitter. Wenn wir ehrlich sind, gibt es bereits genügend Soziale Netzwerke und das Bedürfnis für ein weiteres ist auch bei mir nicht riesig. Trotzdem möchte ich hier die App Beme vorstellen.

Warum?

Beme ist anders.

Beme ist ungeschönt. Beme hat nicht das Ziel die perfektesten Selfies oder die allerbesten und witzigsten Snaps zu sammeln. Beme hat als erklärtes Ziel, den Nutzern die Möglichkeit zu geben, ihre eigene Perspektive zu teilen. Konkret funktioniert dies so, dass man den Helligkeitssensor (neben der Kamera) verdeckt. Ab diesem Moment läuft die Aufnahme bis der Sensor wieder losgelassen wird (die Aufnahme kann auch über einen Button in der App gestartet werden). Am einfachsten hält man sich das Smartphone (wie im Bild oben) einfach an die Brust und die Aufnahme beginnt. Die aufgenommenen Schnipsel (die zwischen 2 und 8 Sekunden lang sein müssen) werden dann von der App zusammengesetzt. Diese wiederum werden, wie bei den meisten Sozialen Netzwerken, bei den Followern in eine Art Timeline gekippt.

Sobald der Sensor verdeckt wird, beginnt die Aufnahme
Sobald der Sensor verdeckt wird, beginnt die Aufnahme

So simpel so witzig.

Gegründet wurde Beme von Casey Neistat, er hat auch ein schönes Video dazu gemacht:

Mein eigenes langweiliges aufregendes Leben findet ihr bei Beme unter @jonock.

Falls du Beme auch schon ausprobiert hast, schreib deinen Username in die Kommentare.

Beme gibt es für iPhone und neu auch für Android.

Jonathan ist der Gastgeber dieses kleinen Blogs. Er hat Wirtschaft an der Uni Basel studiert und bloggt hier über Dinge, die er interessant findet. Beruflich arbeiter er bei Radio SRF für das Regionaljournal Basel.

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